Treppenlift leasen

Neben dem Mieten stellt das Leasen eine weitere Alternative zum Kauf eines Treppenliftes dar. Sie ist insofern bedenkenswert, als die Preise für neuwertige Geräte sehr hoch sein können und nicht immer eine Finanzierungshilfe in Anspruch genommen werden kann.

Leasingvertrag für den Treppenlift

Um es einfach auszudrücken, ist ein Leasingvertrag auch nur ein Mietvertrag, allerdings mit speziellen Konditionen. Während in einem Mietverhältnis in der Regel Wartungs- und Instandsetzungsleistungen in die Pflicht der Vermieter fallen, müssen beim Leasingvertrag die Nutzer dafür aufkommen. Das heißt, dass die Wartung des Treppenlifts in ihre Hände fällt und ihnen damit weitere Kosten entstehen können. Dafür erhalten sie allerdings in manchen Fällen das Recht, nach einem bestimmten Zeitraum den Treppenlift zu kaufen. Dies ist aber keineswegs immer der Fall, es muss stets vertraglich geregelt sein.

Leasing Vor- und Nachteile

Der Vorteil liegt auch beim Leasen zunächst in der kurzfristig günstigen Finanzierung. Die Angebote beginnen schon bei 60 € pro Monat. Außerdem existiert eine gewisse Planungssicherheit, wenn ein Kaufrecht vertraglich festgelegt ist. Zwar können auch Vermieter prinzipiell ihre Geräte verkaufen, darauf verlassen können sich die Mieter jedoch nicht. So kann beim Leasen gut “auf Zeit” gespielt werden: Sollte der Treppenlift nach einer bestimmten Zeit nicht mehr benötigt werden, kann er wieder abgegeben werden. Für den anderen Fall kann er aber auch gekauft werden. Problematisch könnte in diesen Fällen jedoch die Bestimmung des Restwertes sein. Zudem unterliegt das Leasen gewissen Einschränkungen in der Verfügbarkeit. So sind auch hier Standardmodelle für gerade Treppenverläufe wesentlich einfacher erhältlich.